Elternsprechtag Vorbereitung: So gelingt das Lehrergespräch

Keine Unsicherheit vor dem Elternsprechtag!

Meist zweimal im Jahr haben Eltern die Möglichkeit sich im direkten Lehreraustausch über die schulischen Leistungen und das allgemeine Verhalten ihres Kindes zu informieren. Bei vielen Eltern löst dieser Termin jedoch ein ungutes Gefühl aus. Gerade in der Grundschule herrscht of Unklarheit, wie ein Elternsprechtag abläuft und was sie konkret erwartet. Manchmal gibt es auch eine vage Unsicherheit, ob das eigene Verhalten oder Äußerungen im Gespräch die Einstellung des Lehrers zum Kind negativ beeinflussen könnte.

Ihre Elternsprechtag-Checkliste - von der Vorbereitung bis zum gelungenen Abschluss

Unsicherheiten in Bezug auf Elternsprechtage sind nachvollziehbar, aber auch überwindbar. Erfahren Sie hier, wie Sie das Lehrergespräch erfolgreich gestalten können:

1. Vorbereitung hilft!

Bei allgemeinen Elternsprechtagen ist die Zeit für das Lehrergespräch meist sehr begrenzt. Oft werden für jeden Elternteil nur ca. 10 Minuten anberaumt. Damit Sie diese Zeit sinnvoll nutzen können und all Ihre Fragen und Themen unterbringen, ist eine gute Vorbereitung empfehlenswert. Überlegen Sie sich genau, was Sie erfahren möchten und welche Punkte Ihnen wichtig sind. Sprechen Sie vorab auch mit Ihrem Kind: so lernen Sie die Sichtweise Ihres Kindes kennen und erfahren, ob es aktuell Dinge beschäftigen, die in jedem Fall besprochen werden sollten.

2. Das Gespräch: Miteinander statt Gegeneinander

Damit das Gespräch mit den Lehrern gelingt, ist es wichtig, dass Sie zusammen eine offene und ehrliche Kommunikation führen. Schenken Sie dem Lehrer Ihre volle Aufmerksamkeit und hören Sie ihm zu. Sie haben die Chance eine Menge über Ihr Kind als Schüler zu erfahren. Nicht nur die Schulleistungen, sondern auch das Verhalten in der Klasse werden dabei thematisiert. Um kein einseitiges Bild zu zeichnen, sollten Sie aber auch von Ihren schulischen Erlebnissen zu Hause erzählen. Sei es die Hausaufgabensituation, die Vorbereitung auf eine Klassenarbeit oder schulische Themen, die Ihr Kind besonders gern oder auch ungern erledigt. Das alles ist hilfreich, damit der Lehrer ein realistisches Bild von Ihrem Kind bekommt. Erzählen Sie – auch wenn es Ihnen schwer fällt – von familiären Besonderheiten wie zum Beispiel Krankheit, Scheidung oder Todesfälle in der Familie. Diese können schulische Auffälligkeiten Ihres Kindes erklären und der Lehrer kann sich so darauf einstellen. Das Lehrergespräch sollte generell nicht zur gegenseitigen Anklage werden. Achten Sie daher während des gesamten Gespräches auf einen respektvollen Umgang und greifen Sie den Lehrer nicht an, auch wenn Sie anderer Ansicht sind. Formulieren Sie besser, was Sie sich wünschen und erwarten. Durch den offenen Austausch sollten Sie den Lehrer somit als Partner wahrnehmen, der genauso wie Sie den Lernerfolg Ihres Kindes als Ziel vor Augen hat.

3. Der Abschluss der Vorbereitung: Konkrete Maßnahmen und der Blick in die Zukunft im Elterngespräch

Manche Eltern nutzen den Elternsprechtag vor allem dazu, um auf dem Laufenden zu sein und die aktuellen Noten zu erfahren. Werfen Sie jedoch auf jeden Fall auch einen Blick in die Zukunft und fragen den Lehrer, wo sich Ihr Kind noch verbessern kann und wie Sie Ihr Kind dabei zu Hause unterstützen können. Bei speziellen Elterntrainings können Sie sich diesbezüglich ebenfalls Tipps holen. Wenn Sie auf Grund einer aktuellen Problemlage das Gespräch mit dem Lehrer suchen, formulieren Sie mit dem Lehrer zusammen konkrete Maßnahmen und Ziele am Ende des Gespräches. Oft ist es hilfreich Förderpläne aufzustellen und in einem Folgetermin zu prüfen, ob sich Verbesserungen eingestellt haben.

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